Die 14. Schwangerschaftswoche (14. SSW)

Die 14. Schwangerschaftswoche hat begonnen. Wahrscheinlich genießt du bereits die stille Zeit ohne Übelkeit und anderer Beschwerden. Vielen Frauen geht es im zweiten Trimester ziemlich gut. Manche fahren auf Urlaub oder gönnen sich schöne Tage in der Therme. Auch die Väter kommen nun langsam wieder zu Ruh, weil es der Partnerin ein wenig besser geht. Jetzt dürft ihr zu zweit die Zeit genießen oder mit Freunden verbringen. Immer daran denken, das Leben wird sich bald verändern. Falls ihr freiheitsliebende Menschen seid, solltet ihr noch all das tun, wo später ein Baby im Weg steht. Keine Angst. Natürlich kannst du auch mit einem Kind noch vieles unternehmen. Babysitter gibt es ebenso.

Wichtig ist, dass du dich gut organisieren kannst. Dann klappt das mit deinem Baby ohne Probleme. Natürlich ist es die erste Zeit eine Umstellung und anstrengend. Aber auch diese geht vorbei. Jetzt bist du in der 14. SSW und schon bald ist es 14 Jahre alt. Deswegen genieße diese Phase. Jede Sekunde und jeden Tag mit einem Baby im Bauch. Es sind Momente, die du nur jetzt erleben kannst, weil es irgendwann vorbei ist. Ist dein Kind einmal auf der Welt, erlebst du andere, intensive Stunden, die du niemals vergessen wirst.

Dein Baby in der 14. Schwangerschaftswoche

Immer noch bilden sich die Lanugohaare. Wie in der 13. Woche beschrieben, handelt es sich um weichen Flaum, der die Haut vor dem Fruchtwasser schützt und dafür sorgt, dass die Käseschmiere auf der Haut hält. Diese wird von den Talgdrüsen produziert und lässt sich nach der Geburt natürlich abwaschen. Danach schaut dein Baby aus, wie neugeboren. In der 14. Woche erlebt der Fötus jede Menge in seiner kleinen Welt. Er entdeckt beispielsweise die Nabelschnur. Ein Spielzeug, welches er so schnell nicht mehr loslassen wird. Die Körperteile wachsen nun ein wenig schneller als der Kopf, so dass diese Defizite aufgeholt werden. Ferner ist der Saug- wie auch der Hand-Greif-Reflex komplett ausgebildet. Dein Baby wird sich jetzt noch mehr bewegen und immer wieder am Daumen lutschen. Irgendeine Beschäftigung benötigt es ja schließlich in der Zeit des Wachstums.
Wäre es nicht schön, wenn alles im Leben so automatisch geschehen würde? Das Fruchtwasser tauscht sich etwas alle drei Stunden von alleine aus. Eine wunderbare Erfindung, weil sonst, würde dein Baby tagelang im eigenen Kot schwimmen. Auch kommt es vor, dass dein Kind, Fruchtwasser schluckt und es wieder ausscheidet. Zwar tut es dies unbewusst, aber es handelt sich um eine tolle Atemübung, die dem Baby hilft, später natürlich zu atmen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich etwa 100 Milliliter Fruchtwasser in der Gebärmutter. Am Ende der Schwangerschaft steigt dies auf etwa einen Liter. In der 14. Schwangerschaftswoche verbessern sich zudem die Gesichtszüge. Das Gesicht wird markanter und die Kopfbehaarung, wie auch die Augenbrauen und Wimpern wachsen ein wenig weiter. Dein Baby ist jetzt etwa 10 Zentimeter groß und wiegt 25 Gramm. Ein ganz schöner Wachstumsschub, im Gegensatz zur vorigen Woche Solche Schübe wirst du in nächster Zeit noch öfter mitbekommen, weil dein Baby jetzt eines möchte. Schnell groß werden und raus in die weite schöne Welt.

Rosa oder blau – Die Frage der Fragen

Falls du wissen möchtest, ob du einen Jungen oder ein Mädchen bekommst, ist das mit einem guten Ultraschallgerät ab der 14. Schwangerschaftswoche möglich. Manche Eltern wollen es nicht wissen, sie lassen sich bis zur Geburt überraschen. Das hat Vor- und auch Nachteile. Wenn du ein typischen Mädchen oder Jungen Zimmer einrichten möchtest, solltest du es doch eher vorab erfahren. Wenn es dir sowieso egal ist, wartest du einfach auf dein Überraschungsei. Manchmal irren sich Ärzte. Babys liegen teilweise so kompliziert im Bauch, dass man nicht alles erkennen kann. Falls es zu einer Fehldiagnose kommt, solltest du nicht traurig sein. Im Endeffekt ist es wichtig, dass dein Baby gesund ist. Egal welches Geschlecht es aufweist.

Du in der 14. Schwangerschaftswoche

Im Gegensatz zur 13. Woche hat sich nicht viel verändert. Höchstens an deiner Figur tat sich etwas. Du solltest dich langsam aber doch, nach Umstandsklamotten umsehen. Das müssen nicht zwangsläufig Säcke sein, wo du deinen Bauch komplett verstecken musst. Alternativ tun es auch Wickelhosen, die du nach der Geburt auch noch anziehen kannst. Diese haben eine Unisex Größe und diese bekommst du günstig im Indienladen. Natürlich kommt es darauf an, welche Jahreszeit gerade herrscht. Im Sommer ist es unteranderem einfacher als im Winter, passende Klamotten zu finden. In der kalten Jahreszeit solltest du ferner auf gute Schuhe umsteigen. Wechsel die High Hells bitte auf bequeme Sport- oder rutschfeste Winterschuhe. Falls du jetzt ausrutscht, passiert zwar noch nicht so viel, aber jeder Unfall ist ein Risiko und schadet deinem Baby. Auch, wenn du nicht direkt auf den Bauch prahlst, könnte ein Schock, eine Fehlgeburt auslösen. Übervorsichtig musst du jetzt auch nicht durch die Welt wandern. Wer zu viele Sorgen hat, zieht noch mehr davon an. Bleib einfach du selbst und sorge für bequeme Klamotten und Schuhe. Dann sollte nichts schief gehen.

Verstopfungen waren in den letzten Wochen normal, jetzt kommen manchmal Hämorrhoiden dazu. Lass dir am besten vom Arzt passende Arzneimittel verschreiben und setze auf ballaststoffreiche Nahrung. Generell musst du nicht viel an deiner Nahrungsaufnahme verändern. Wichtig ist, dass du viel Wasser trinkst, weil es immer noch zu Kreislaufproblemen kommen kann. Vor allem in der wärmeren Jahreszeit.

Bist du über 35 Jahre alt, hast du rein medizinisch gesehen, bereits eine Risikoschwangerschaft. Keine Sorge, dass bedeutet eigentlich nichts. Mach dir keine Gedanken darüber, dass du laut der Medizin „alt“ bist. Heute bekommen teilweise noch 50 Jährige Kinder ohne Probleme. Dein Arzt sagt dir, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Manchmal treten starke Blutungen auf. Ist das der Fall, solltest du dich schonen. Verläuft die Schwangerschaft normal, kannst du tun und lassen was dir gut tut. Nur weil du vielleicht 36 Jahre alt bist, musst du nicht zwangsläufig, hundert verschiedene Tests machen. Es hat seinen Grund, warum die Wechseljahre zu einem bestimmten Zeitpunkt auftreten. Bis dahin, ist dein Körper auf ein Baby eingestellt und kann dieses auch austragen. Vorsichtig ist gut, aber die Medizin übertreibt es teilweise und immer daran denken. Wer negativ denkt, zieht es auch an. Deswegen mach dir keinen Kopf, solange bisher alles normal verlaufen ist, wird auch der Rest wunderbar über die Bühne gehen. In der 14. Schwangerschaftswoche steigt dein Östrogenspiegel. Für einige Frauen bedeutet das, dass sie unruhig sind und nicht gut schlafen können. Mach dir keinen Stress. Bei Einschlafproblemen hilft zum Beispiel Entspannungsmusik oder eine angenehme Massage. Keine Sorge, auch diese Phase geht bald vorbei.

Häufig werden Schwangere in diesen Wochen krank. Beispielsweise bekommen sie eine Erkältung oder ähnliches. Auch, wenn es sich nur um eine leichte Krankheit handelt. Geh bitte zum Arzt und lass dir dort Medikamente verschreiben, die dir gut tun. Falls du keinen Termin bekommst und dringend Arzneimittel benötigst, erwähne gegenüber der Apotheke, dass du schwanger bist. Diese geben dir in der Regel nur das, was auch deinem Baby gut tut. Da dein Arzt deine Schwangerschaft besser beurteilen kann, ist ein Termin bei diesem zu bevorzugen. In manchen Situationen genügt ein Anruf und du kannst dir in Folge Medikamente aus der Apotheke holen.

Sport wird immer wichtiger für dich

Man kann es nicht oft genug sagen. Sport ist in der Schwangerschaft wichtig. Du musst natürlich keinen Hochleistungssport betreiben. Damit sind eher solche Sportarten wie Aquafitness oder lange Spaziergänge gemeint. Nicht nur die Bewegung gut dir gut, ferner die frische Luft. Vor allem, wenn du an starken Kreislaufproblemen leidest. Im Hochsommer ist es besonders schwierig. Falls du es in deiner eigenen Wohnung nicht aushaltest, fahr ein paar Tagen zu Freunden oder miete dir ein Zimmer. Falls es nur untertags so heiß ist, gönne dir Momente im Schwimmbad oder geh im schattigen Wald spazieren. Du musst nicht unbedingt, den ganzen Tag auf der Couch liegen und die Hitze ertragen. Klimatisierte Räume sind auch eine Möglichkeit. Nur solltest du dich in solchen nicht zu lange aufhalten. Die Gefahr einer Erkältung ist groß und noch dazu, werden durch die Klimaanlagen viele Bakterien durch die Luft geschleudert. Da du ab der 14. SSW anfälliger für Krankheiten bist, solltest du solche Orte eher vermeiden.

Frauen haben in der Schwangerschaft häufig Zahnprobleme. Das hat ferner einen Grund. Das Baby benötigt nämlich viel Kalzium, um seine Knochen aufzubauen. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Wenn du über die Nahrung zu wenig Kalzium aufnimmst, wird es einfach den Zähnen entzogen und dadurch entstehen wiederum Zahnprobleme. Du bist anfälliger für Karies und hast teils Schmerzen bei kalten oder warmen Speisen. Deswegen ist eine ausgewogene Ernährung so wichtig, wie noch nie. Weil dein Baby dir sonst alle Stoffe wegnimmt und du am Ende selbst keine mehr hast.

Triple Test – ein weiterer Test

Neben der Nackenfaltenmessung gibt es einen weiteren Test der Fehlbildungen erkennen kann. Diesen nennt man Triple Test und der ist zwischen der 17. Und 19. Woche durchführbar. Falls du dich für einen Test entscheidest, solltest du jetzt schon einen Termin ausmachen, da diese in manchen Fällen rar sind. Dir wird dabei Blut abgenommen und dieses wird auf Hormone untersucht. Dadurch lässt sich herausstellen, ob Fehlbildungen vorliegen. Manchmal lohnt es sich, weil man nach der Geburt schneller eingreifen kann. Generell solltest du dich vom Arzt gut beraten lassen und fragen, ob er diesen für nötig hält oder nicht. Bei einer Risikoschwangerschaft schon eher als bei einem normalen Verlauf. Außerdem wird diese Untersuchung nicht von der Krankenversicherung bezahlt. Du musst also selbst in deine Taschen greifen und die Rechnung begleichen.

Fruchtwasseruntersuchung: Segen oder Risiko?

Immer häufiger wird den Frauen empfohlen, eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) durchzuführen. Dabei ist diese eigentlich nur dann nötig, wenn im ersten Trimester Auffälligkeiten auftraten. Die Untersuchung wird auf Wunsch oder bei Bedarf ab der 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei Risiken ist bereits ein Test zwischen der 12. und 14. SSW möglich. Wohlbemerkt ist dieser, zu diesem Zeitpunkt nicht sicher und sollte nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Bei diesem Test wird ein wenig Fruchtwasser entnommen, worin sich kindliche Zellen befinden. Anhand dieser, lassen sich die Erbanlagen des Babys herausstellen. Um an das Fruchtwasser zu gelangen, wird eine kleine Nadel in die Bauchdecke eingeführt und abgesaugt. Da ein Einstich in die Bauchdecke kaum Schmerzen verursacht, wird die Prozedur ohne Betäubung durchgeführt. Nach der Untersuchung bekommst du ein Ani-D-Prophylade, um die Antikörperbildung zu vermeiden. Außerdem bleibst du noch etwa eine Stunde unter ärztlicher Aufsicht. Falls du diese Untersuchung machst, lässt du dich am besten von jemand begleiten, der dich nachhause bringt. Ferner solltest du dich danach ein paar Tage schonen, um sicher zu gehen. Durch die Fruchtwasseruntersuchung können Ärzte feststellen, ob genetische Defekte vorliegen. Das Ergebnis ist fast zu 100 Prozent sicher und um einiges genauer als die Nackenfaltenmessung. Ärzte finden dadurch heraus, ob beispielsweise Down-Syndrom, Pätau-Syndrom, Edwards-Syndrom oder andere Syndrome vorliegen.

Gibt es Risiken bei der Fruchtwasseruntersuchung?

Das Fehlgeburtenrisiko liegt zwischen 0,5 – 1 Prozent. Hier gilt. Je öfter Ärzte diesen Eingriff durchgeführt haben, desto geringer ist das Risiko. Deswegen solltest du dich an einen Spezialisten wenden, der über eine Zertifizierung verfügt. Nach der Untersuchung kommt es teilweise zu Fruchtwasserverlust, Krämpfe wie auch Wehen oder Blutungen. Lass dich von deinem Arzt unbedingt beraten. Vor allem darüber, ob der Eingriff wirklich nötig ist oder nicht. Jede unnötige Untersuchung, steigert das Risiko auf eine Fehlgeburt und sollte vermieden werden.

Mit einem negativen Ergebnis umgehen können

Eine Schwangerschaft verläuft nicht immer so, wie man sich diese vorstellt. Bekommst du eine negative Diagnose, solltest du nicht voreilig handeln. Je nachdem, was dein Kind genau hat, lässt es sich mit einigen Fehlbildungen gut leben. Die Medizin ist heute ziemlich Fortschrittlich und außerdem wird einem gut vom Staat unter die Hand gegriffen. Mit einem behinderten Kind leben, ist keine einfache Sache. Aber diejenigen, die sich für ihr Kind entschieden haben, bereuen keine Sekunde. Es ist eine neue Erfahrung und stärkt dich als Mutter noch mehr. Sollte es zu solch einer Diagnose kommen, wirst du sicherlich therapeutische Untersuchung bekommen. Ebenso gibt es Selbsthilfegruppen, wo du mit anderen Betroffenen sprechen kannst. Für alles gibt es eine Lösung. Lass dir deine Schwangerschaft nicht ruinieren, weil es nicht so läuft, wie du es dir wünscht. So oder so, wächst ein kleiner Mensch in dir. Ein Lebewesen, das leben möchte. Du hast es in der Hand, ob du ihm wenige Jahre oder keine schenkst. Denke daran. Eine Abtreibung im klassischen Sinne, ist in der 14. Schwangerschaftswoche nicht mehr möglich. Du bekommst im Fall der Fälle, Wehenmittel und musst dein Kind auf natürlichem Wege auf die Welt bringen. Deswegen solltest du dir alle Zeit der Welt nehmen und darüber nachdenken, welchen Schritt du als nächstes tust. Falls du dein Baby auf jeden Fall behalten willst, solltest du diese Tests nicht machen. Du verunsicherst nur dich und andere. Glaub an euch beide und genieße die Schwangerschaft so gut es geht. Manchmal geschehen Wunder, auch nach Gentests und Untersuchungen.