Die 17. Schwangerschaftswoche (17. SSW)

Die 17. Schwangerschaftswoche ist nun angebrochen. Falls du in den letzten Wochen immer noch mit Beschwerden leben musstest, sind diese wohl jetzt vorbei. Ausnahmen bestätigen die Regel. Leidest du immer noch stark an Übelkeit oder Durchfall, solltest du unbedingt mit deinem Arzt Rücksprache halten. Zwar sind viele Beschwerden in der Schwangerschaft normal, aber du darfst nicht vergessen, dass du speziell jetzt Krankheitsanfällig bist. Nimm auf keinen Fall, irgendwelche Tabletten, wenn sie nicht vom Arzt genehmigt wurden. Besser ist immer, du gehst einmal zu oft zur Kontrolle als zu wenig. Das gilt vor allem für jene Kandidaten, die den Arzt so oft wie möglich scheuen. Gegen Naturmedizin spricht nichts. Wer seinen Körper gut kennt, kann im normalen Zustand damit experimentieren und warten, bis die Natur einen Gesund macht. In einer Schwangerschaft schaut das alles ein wenig anders aus. Infektionen, oder sonstige Krankheiten sorgen im schlimmsten Falle dafür, dass du dein Baby verlierst. Deswegen ist hier wirklich nicht zu spaßen. Fühlst du dich krank, geh zum Arzt und lass dich durchchecken. Dieser kann dir passende Medikamente verschreiben, die dich rasch wieder fit machen. Du darfst ferner nicht vergessen, dass du im Moment für dich und dein Baby sorgst. Du benötigst auch mehr Kraft. Steckst du normalerweise eine leichte Grippe ohne Probleme weg, kann das für dein Baby Lebensgefährlich sein. Schließlich ist der kleine Bauchzwerg noch zart und sensibel. Leider gibt es Frauen, die zu spät zum Arzt gehen. Positiv denken ist niemals verkehrt, aber, sobald es um die Gesundheit von Ungeborenen geht, ist nicht mit der eigenen Gesundheit zu Spaßen. Das sei nur einmal nebenbei erwähnt.

Vielleicht hast du bereits in der 16. Woche dein Baby gespürt. Falls nicht, bald geht es los. Wundere dich nicht, wenn es nicht sofort losstrampelt. Auch Kinder haben ihren eigenen Willen. Ferner gibt es unterschiedliche Kandidaten. Manche Babys bewegen sich die ganze Zeit, während andere lieber schlafen. Das wirst du auch nach der Geburt bemerken. Es gibt ruhige Kinder und solche, die den ganzen Tag schreien. Überlege dir gut, ob du ein aktives Kind haben möchtest oder doch lieber ein ruhiges. Im besten Fall befindet sich dein Bauchzwerg irgendwo in der Mitte. Einen kompletten Faulpelz will niemand haben, aber einen Hyperaktiven auch nicht. Entspanne dich viel in der Schwangerschaft und versuche Stressmomente zu vermeiden. Dies überträgt sich auch in vielen Fällen auf dein Baby. Aber wie gesagt. Jeder Mensch hat einen eigenen Willen. Deswegen kann es trotz klassischer Musik, vorkommen, dass dein Kind doch ziemlich laut sein wird. Bewegt sich dein Baby unentwegt, kommt es häufig vor, dass das Kind später einmal Sportler wird. Aber auch hier gibt es keine Garantie.

Dein Baby in der 17. Schwangerschaftswoche

In den letzten Wochen entstanden sogenannte Knorpel, die sich jetzt langsam aber doch verknöchern. Vereinzelnd geschah das bereits, doch jetzt beginnen sie sich großflächig zu verändern. Das bedeutet im Klartext, dein Baby bekommt ein stabiles Skelet und somit auch mehr halt. Interessant ist, Neugeborene weisen rund 300 Knochen auf. Erwachsene besitzen nur noch 206 Knochen. Viele verwachsen im Laufe der Zeit und lassen sich danach auch nicht mehr verändern. Deswegen ist es wichtig, Kinder so früh als möglich, zum Orthopäden zu schicken. Je früher Fehlstehlungen erkannt werden, desto eher lassen sich diese korrigieren. Vor allem die berühmten X und O-Beine können noch gerichtet werden, sobald die Knochen im Wachstum sind. Zwar gibt es später noch chirurgische Möglichkeiten. Dies ist aber ein schwieriges Unterfangen und mit einigen Schmerzen verbunden. Deswegen solltest du frühzeitig dafür sorgen, dass dein Kind alle Checks bekommt, die es benötigt.

Immer noch ist dein Baby dabei, das schlucken zu üben. Deswegen kommt es in der 17. Woche, nach wie vor zu Schluckauf. Je größer dein Kind wird, desto eher wirst du diese Bewegungen wahrnehmen. Nicht wundern, wenn es im Bauch wieder einmal abgeht. Manche fangen halt schon früh mit Partys an. Das Leben genießen, heißt die Devise und das fängt bereits im Bauch an. Kalzium wird immer wichtiger. Wie schon in den vorigen Wochen erwähnt, solltest du jetzt für eine ausreichende Kalziumzufuhr sorgen. Hast du nämlich zu wenig Kalzium, stiehlt es dein eigenes Baby aus deinen Knochen. Dadurch werden sie brüchig und Unfälle enden brenzliger. Ebenso befindet sich Kalzium auf deinen Zähnen, dass immer weniger wird. Wenig Kalzium sorgt in vielen Fällen zu Zahnproblemen. Tipp: Lass deine Zähne unbedingt vom Zahnarzt durchchecken und erwähne, dass du Schwanger bist. Achtung: Vermeide bitte in der Schwangerschaft Mundwasser mit Alkohol. Auch, wenn du damit deinen Mund nur spülst, gelangt Alkohol in deinen Blutkreislauf und dieser ist bekanntlich schlecht für dein Baby. Lass dich vom Arzt beraten, welche Produkte am besten geeignet sind. Zurück zum Kalzium. Achte auf eine Ernährung. Iss vor allem Hülsenfrüchte, Milch, Quark sowie grünes Gemüse. Tipps: Smoothies sind ferner eine Wohltat für dich und dein Baby. Falls du Gemüse pur nicht so gerne hast, probiere sie zu trinken. Es bewirkt eine Menge und sie schmecken in flüssiger Form wirklich lecker.

Diese Woche ist der Fötus etwa 13 cm groß (in der Scheitel-Steiß-Länge gemessen). Der Kopfdurchmesser ist bereits 34-42 mm groß und es wiegt etwa 150-200 g. Immer noch kann es sein, dass dein Baby ein wenig kleiner oder größer ist. Manchmal kommt es vor, dass die Kinder im Bauch, wie auch auf der Welt, einen ordentlichen Wachstumsschub bekommen. Auch Frühgeburten bleiben keine kleinen Zwerge. Manche erreichen 180 cm oder mehr, sobald sie ausgewachsen sind. Deswegen solltest du dir keine Gedanken machen, wenn dein Baby im Moment kleiner ist als die Norm.

Du in der 17. Schwangerschaftswoche

Viele Frauen bekommen in der 17. SWW Krampfadern, weil sich das Gewicht meist ziemlich stark verändert. Deswegen dauert es auch länger, bis das Blut aus den Beinen wieder rauf zum Herzen befördert wird. Dadurch entstehen häufig Krampfadern. Um diesen vorzubeugen, solltest du deine Beine entlasten. Leg sie hoch und kreise mit den Zehen. Ähnlich, als würdest du im Flugzeug sitzen und etwas gegen Thrombose tun. Spaziergänge tun deine Beinen ebenfalls gut. Sie sorgen für eine optimale Durchblutung und bringen deine Venen in Schwung. Falls du bei der Arbeit viel sitzen musst, solltest du ferner zwischendurch aufstehen und ein wenig laufen. Du darfst vom Gesetz her, öfter Pause machen. Das gilt auch umgekehrt. Falls du viel stehen musst, darfst du dich zwischendurch öfter hinsetzen. Solltest du bereits Krampfadern bekommen oder Schwellungen an den Beinen bemerken, halte Rücksprache mit deinem Arzt. Dieser kann dir Stützstrümpfe empfehlen, um die Beine ein wenig zu entlasten.

In den ersten Schwangerschaftsmonaten ist es normal, dass du dich müde und schlapp fühlst. Falls es dir jetzt in der 17. Schwangerschaftswoche immer noch so geht, solltest du ferner Rücksprache mit deinem Arzt halten. Meistens hängt die Müdigkeit mit deinem Eisenspiegel zusammen. Dein Baby und du, benötigen mehr Eisen, vor allem jetzt, wo eine erhöhte Blutbildung stattfindet. Mittels eines Bluttropfens kann dein Arzt feststellen, ob ein Eisenmangel vorliegt. Falls ja, wird er dir Eisenpräparat verschreiben, die den Eisenspiegel neutralisieren. Wie schon vor Wochen erwähnt, solltest du auf die Ernährung achten, weil du damit einiges bewirken kannst. Nüsse, Vollkornprodukte wie auch Fleisch enthalten viel Eisen. Wenn du davon genug isst, kannst du dir in vielen Fällen die Nahrungsergänzungsmittel ersparen. Ferner solltest du auf viel Vitamin C setzen. Entweder die trinkst einen gesunden Saft oder setzt auf Gemüse. Durch Vitamin C kommst du rasch wieder in Schwung und kannst die Schwangerschaft richtig genießen. In diesen Wochen kommt es häufig zu einem Ziehen in der Leistengegend. Die Mutterbänder dehnen sich und deswegen fühlst du diese Dehnungen in der Bauch- wie auch Rückengegend. Manche Frauen bekommen starke Schmerzen, während andere überhaupt nichts spüren. Auch hier gilt, fühlst du dich nicht gut oder hast starke Beschwerden, geh zu deinem Arzt und lass dich durchchecken.

Was kannst du in der 17. Schwangerschaftswoche tun?

Wichtig, vermeide ab jetzt beim Schlafen die Rückenlage. Das gilt auch bei längeren Zahnarztbesuchen oder auf der Sonnenliege. Das Gewicht der Gebärmutter und des Babys, verlagert sich direkt auf die Aorta und somit wird die Blutversorgung verringert. Nicht nur dein Baby bekommt weniger Blut, sondern auch du. Du bemerkst es wahrscheinlich sofort dann, wenn dir plötzlich in der Rückenlage schwindelig wird. Bei manchen ist es so schlimm, dass sie in Ohnmacht fallen. Achte bitte darauf, dass du dir eine ordentliche Schlafposition suchst, wo dein Kind und du optimal versorgt werdet. Tipp: Kauf dir am besten jetzt schon ein Stillkissen. Damit kannst du nachts besser in Seitenposition liegen. Wenn du dich auf die linke Seite legst, bekommt dein Baby die beste Versorgung. Natürlich passiert jetzt nichts dramatisches, falls du auf der anderen Seite liegst. Aber generell ist es besser, weil die Organe besser arbeiten können. Außerdem arbeitet die Niere Wassereinlagerungen ab. Falls du unter solche Einlagerungen bereits leidest, solltest du versuchen, die Schlafposition zu verändern. In vielen Fällen treten Besserungen auf.

Du willst umziehen, dann tu es jetzt!

Viele Paare oder auch Alleinerziehende wagen einen Umzug, weil sie mehr Platz benötigen. Falls du bereits eine Wohnung in Aussicht hast, ziehe am besten sofort um, wenn es irgendwie möglich ist. Denke daran, in den nächsten Wochen wird dein Bauch immer größer und du kannst dich kaum noch bewegen. Eine Wohnung lässt sich manchmal nicht so einfach realisieren. Schließlich ist der Wohnungsmarkt zurzeit eine ziemliche Katastrophe. Vor allem in Großstädten, wo Mieten immer teurer werden. Als werdende Mutter musst du dir natürlich überlegen. Will ich mehr Geld in die Wohnung stecken oder doch lieber aufs Sparbuch vom Baby legen? Falls du nicht gerade viel verdienst, solltest du eine genaue Kostenaufstellung machen. Lass dich ferner beraten, wenn es um das Finanzielle geht. Besonders dann, wenn der Vater dich nicht unterstützt oder du keine Ahnung hast, wer überhaupt der Vater ist. Hast du im Moment keine Wohnung in Aussicht, möchtest aber umziehen, mach dir bitte keinen Stress. Dein kleiner Zwerg braucht in den ersten Monaten kein eigenes Zimmer. Stell das Babybett einfach neben dein Bett und die Sache hat sich erledigt. Dann, wenn dein Kind in den Kindergarten kommt. Ab dem 2. oder 3. Lebensjahr, kannst du dir Gedanken um ein richtiges Kinderzimmer machen. Vorher ist es nur unnötiger Stress, der sich vermeiden lässt. Natürlich ist es immer ein Vorteil, wenn man die Türe hinter sich schließen kann. Früher haben es die Menschen auch geschafft. Gewisse Umstände lassen sich nicht ändern, somit muss man damit leben lernen. Wenngleich ein eigenes Babyzimmer eine süße Angelegenheit ist. Dem Baby ist egal, ob es nun eine rosa Wand hat oder nicht. Es möchte etwas zum trinken haben und einen Schlafplatz. Diesbezüglich sind Bauchzwerge ziemlich pflegeleicht.

Vorsichtig vor den Renovierungsarbeiten

Selbst ist die Frau, keine Frage. Du malst die Räume gerne selbst aus und verschiebst schwere Möbel? Nur zu, nur bitte verschieb diese Angelegenheiten auf später, wenn dein Baby auf der Welt ist. Du als Schwangere solltest es vermeiden, dich in frischgestrichenen Räumen aufzuhalten. Je nachdem, um welche Farbe es sich handelt, sind manche Dämpfe giftig und nicht wirklich gesund für das Baby. Auch, solltest du es vermeiden, auf eine Leiter zu steigen. Übervorsichtig sein, bringt zwar nicht viel, aber wenn du dich vor einer Gefahr schützen kannst, dann tue es. Fällst du nämlich runter und auf deinen Bauch, kannst du dein Baby dabei ziemlich verletzen. Das liegt sicher nicht in deinem Interesse. Das gilt auch für Gegenstände, die bei solchen Renovierungsarbeiten herab fliegen. Lass dir von deinem Partner helfen oder von guten Freunden, die dir zur Seite stehen. Je mehr Menschen anpacken, desto schneller ist die Renovierung abgeschlossen. Falls du bereits einige Möbel zuhause hast, kannst du diese natürlich aufbauen. Alles was fix und fertig ist, benötigt keine Aufmerksamkeit mehr. Denke daran, ab dem 6. Monat wird dein Bauch größer und dann heißt es nur noch, relaxen und genießen, bis zur Geburt. Deswegen solltest du jegliche Behördengänge und Einkaufstouren auf die nächsten Wochen legen. Eventuell suchst du dir eine gute Haushaltshilfe, die dir später unter die Arme greift. Da es manchmal eine Zeit lang dauert, bis man eine passende Hilfe gefunden hat, lade am besten jetzt schon welche zum Bewerbungsgespräch ein. Manche Frauen unterschätzen, wie schnell ihr Bauch wächst und wachen plötzlich mit einer riesen Kugel auf. Hol dir jetzt schon Hilfe ins Haus und sorge dafür, dass alles an seinem ordentlichen Platz steht. Weniger Stress bedeutet, mehr glückliche Momente in der Schwangerschaft.