Den Geburtstermin berechnen

Der Schwangerschaftstest ist positiv – wann soll das Baby denn kommen? Wer schwanger ist, möchte natürlich allzu gern sofort den Geburtstermin berechnen. Schnell wird in der Erinnerung gekramt, sich zu erinnern versucht, wann denn eigentlich die letzte Periode war und wie lange sie s. Zt. gedauert hat. Den Geburtstermin berechnen – das ist kein Hexenwerk, keine besondere mathematische Leistung o. ä. Es geht ganz einfach – selbst wenn der Tag der Empfängnis nicht bekannt ist. Auch in diesem Fall lässt sich der Geburtstermin ohne Probleme berechnen: Dazu wird der erste Tag der letzten Menstruation zugrunde gelegt. Für die Entwicklung des Kindes im Mutterleib werden in der Regel 280 Tage oder 40 Wochen angesetzt.

Geburtstermin berechnen – aber wie? Ganz leicht lässt sich der Entbindungstermin nach der sogenannten Naegele-Regel berechnen. Den konkreten Geburtstermin berechnen – bei dieser gängigsten Form zur Berechnung des Geburtstermins geht’s wie folgt: Man nehme den ersten Tag der letzten Regel, subtrahiere davon drei Monate, addiere sieben Tage und ein Jahr. Ein Beispiel mag verdeutlichen, wie schnell sich der Geburtstermin berechnen lässt: 1. September 2013 = erster Tag der letzten Menstruation. Davon drei Monate abgezogen, ergibt den 1. Juni 2013. Jetzt sieben Tage und ein Jahr hinzuzählen, macht den 8. Juni 2014 als Entbindungstermin. Bei dieser Berechnung wurde ein 28-tägiger Zyklus mit Eisprung am 14. Zyklustag zugrunde gelegt.

Geburtstermin berechnen – aber wie lässt sich der Geburtstermin berechnen bei Frauen, deren Zyklus entweder kürzer oder länger als 28 Tage dauert. Auch für diese Frauen hat Naegele eine Formel parat: Man beginne wieder beim ersten Tag der letzten Menstruation, ziehe davon drei Monate ab, addiere anschließend sieben Tage, und jetzt kommt der „Zwischenschritt“ – im Vergleich zur „normalen“ Berechnungsformel: An dieser Stelle gilt es, diejenigen Tage einzutragen, welche vom 28-tägigen Zyklus abweichen – eine Frau beispielsweise mit einem Zyklus von 31 Tagen vermerkt hier die Zahl 3. Wie einfach sich der Geburtstermin berechnen lässt, mag wiederum ein Beispiel verdeutlichen: 1. September 2013 = erster Tag der letzten Menstruation. Davon drei Monate abgeziehen, ergibt den 1. Juni 2013. Jetzt sieben Tage hinzuzählen, macht den 8. Juni 2014. Bei einem 31-tägigen Zyklus werden an dieser Stelle nochmals drei Tage addiert und danach ein Jahr hinzugezählt. Daraus ergibt sich der 11. Juni 2014 als voraussichtlicher Geburtstermin.

Geburtstermin berechnen – das Prozedere hierzu scheint also im Prinzip ganz leicht. Es existiert sogar noch eine andere Variante, sie gilt als die sicherste Berechnungsgrundlage. Dazu muss allerdings der Tag der Empfängnis, der sogenannte Konzeptionstermin, bekannt sein. Den konkreten Geburtstermin berechnen – dazu grundsätzlich wie folgt vorgehen: Man nehme das Datum der Empfängnis, subtrahiere davon drei Monate und weitere sieben Tage, und addiere anschließend ein Jahr. Hierzu folgendes Beispiel: Datum der Empfängnis ist der 15. August 2013. Davon drei Monate und sieben Tage abziehen, ergibt den 8. Mai 2013. Jetzt noch ein Jahr hinzuzählen, und man erhält den 8. Mai 2014 als Geburtstermin.

Wer sich für mathematisch nicht so begabt hält, der kann auch auf anderem Wege den voraussichtlichen Geburtstermin berechnen – mithilfe eines sogenannten Geburtsterminrechners – beispielsweise im Internet. Benötigt werden hierzu lediglich das Datum des ersten Tages der letzten Menstruation sowie die durchschnittliche Länge des Zyklus. Diese Daten in den Geburtsterminrechner eingeben, und in Sekundenschnelle wirft dieser den voraussichtlichen Geburtstermin aus. Allerdings wird immer ausdrücklich davor gewarnt, diesen Termin als verbindlich zu betrachten – handelt es sich doch lediglich um einen Durchschnittswert. Den „falschen“ Geburtstermin berechnen – davor haben werdende Eltern immer mal wieder Angst. Selbst wer keinen Geburtsterminrechner eingesetzt hat, hat keinen Grund in Aufregung zu verfallen – auch ohne dieses Hilfsinstrument lässt sich der Geburtstermin berechnen.

Wie auch immer – jetzt scheint absolut klar, wann das Baby kommt. Doch kommt das Baby wirklich zu dem errechneten Termin? In der Regel halten sich Babys jedoch leider nicht an den errechneten Termin – kommen also nicht „pünktlich“ zur Welt: Nicht einmal 10 Prozent der Neugeborenen kommen exakt an dem Tag zur Welt, der vorher für sie errechnet wurde. Statistisch betrachtet, kommen 20 Prozent bis zu zehn Tage eher, mehr als 60 Prozent erblicken hingegen bis zu zehn Tage später das Licht der Welt. Und etwa zehn Prozent sind sogenannte „Frühchen“, welche vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden.

Exakt den Geburtstermin berechnen – warum scheint es offenbar so schwer, die Frage „Geburtstermin berechnen„, exakt zu klären. Die Antwort ist ganz einfach – eine Erklärung schnell gefunden: Keine Schwangerschaft hält sich an bestimmte Regeln, jede Schwangerschaft ist individuell und verläuft demzufolge anders. Das beginnt schon beim letzten Zyklus. War dieser länger oder kürzer als 28 Tage, dann resultiert daraus gleich schon eine Verschiebung um einige Tage. Den Geburtstermin berechnen – da vertrauen Gynäkologen doch eher auf das Ultraschallgerät. Für sie ist die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos im ersten Schwangerschaftsdrittel ausschlaggebendes Kriterium. Der Grund ist offensichtlich: Dies ist die Phase, in welcher sich alle Babys etwa gleich schnell entwickeln. So ist es leicht, Größe und Alter verlässlich in Relation zu setzen. Doch selbst hier sind Ungenauigkeiten niemals ganz auszuschließen.

Geburtstermin berechnen – macht es unter diesen Bedingungen überhaupt Sinn, das Thema – Geburtstermin berechnen – so intensiv zu verfolgen? Man will doch schließlich einen exakten Geburtstermin berechnen – eben nicht nur einen ungefähren Geburtstermin berechnen. Um mögliche Enttäuschungen zu vermeiden, erscheint es daher besser, nicht nur den Geburtstermin zu berechnen und sich exakt auf diesen zu fixieren: Besser erscheint vielmehr, einen „Geburtszeitraum“ im Blick zu haben. Dabei sollte dieser Zeitraum eine bestimmte Zeitspanne umfassen – am besten vierzehn Tage vor und vierzehn Tage nach dem errechneten Geburtstermin. 85 bis 90 Prozent aller Babys kommen in diesem Zeitraum zur Welt. Gerade die erstgeborenen Kinder lassen sich in der Regel mehr Zeit – kommen also eher später als früher. Wie auch immer – so können alle Beteiligten sich zusätzlichen Stress ersparen und die ohnehin vergleichsweise anstrengenden Tage unmittelbar vor der Geburt besser bewältigen.

Geburtstermin berechnen – welchen Nutzen bringt der errechnete Geburtstermin, wozu dient er letztlich. Zunächst einmal ist festzuhalten, dass der errechnete Entbindungstermin in den Mutterpass eingetragen wird. Die Festlegung von Mutterschutzfristen orientiert sich an diesem Termin. Basis alle Untersuchungen in der Schwangerschaft ist das aktuelle Alter der Schwangerschaft. Angegeben wird dieses in Wochen und Tagen. Die Beurteilung aller Befunde orientiert sich am Alter der Schwangerschaft. Dazu gehört die Größe des Ungeborenen genauso wie der sogenannte „Triple-Test“. Keine Frage: Geburtstermin berechnen – das Thema „Geburtstermin berechnen“ ist zweifellos wichtig. So verändert die bevorstehende Geburt nicht nur die Welt der künftigen Eltern, auch für den Arbeitgeber bedeutet dieses Ereignis einen großen Einschnitt – muss er doch zumindest eine Zeitlang ohne seine Mitarbeiterin auskommen. Dieser Umstand erfordert eine gewisse Vorlaufzeit, weshalb er das Datum der voraussichtlichen Niederkunft – den errechneten Geburtstermin – so bald wie möglich erfahren sollte. Für den sechs Wochen vorher beginnenden Mutterschutz ist dieser Termin allerdings noch nicht verbindlich: Erst in der 33. Woche – also erst kurze Zeit vor Beginn des Mutterschutzes – stellt der Gynäkologe die offizielle Bescheinigung aus. Dieses Attest ist sowohl für den Arbeitgeber als auch die Krankenkasse bestimmt. Der so bescheinigte Termin ist dann verbindlich – selbst bei einem deutlich früher geplanten Kaiserschnitt. Wenn sich auf diese Weise der Mutterschutz zum Beispiel um 10 Tage vor der Geburt verkürzt, dann ist das kein Problem: Die Differenztage werden einfach addiert und hinten drangehängt.

Geburtstermin berechnen – diese Prozedur erzeugt bei einigen schwangeren Frauen einen gewissen Druck, bei anderen wiederum eher das Gegenteil. Geburtstermin berechnen – dieses Thema kann also für Anspannung wie auch Entspannung sorgen. Neben unterschiedlichen Veranlagungen der Betroffenen spielen hier auch unterschiedliche Lebenswelten eine entscheidende Rolle. Geburtstermin berechnen hin oder her – es gibt auch einen Trick, um den Stress vor der Geburt und hartnäckige Fragen wie „Wann ist es denn so weit?“ wirkungsvoll auf ein Mindestmaß zu reduzieren: Einfach den errechneten Termin als persönliches Geheimnis betrachten! Wenn Verwandte und Freunde die berühmte „Wann“-Frage stellen, einfach etwas mogeln und 14 Tage dazu schummeln. So lassen sich den letzten Tage der Schwangerschaft stressfreier durchleben – und das Baby kann in Ruhe zur Welt kommen.