Schwangerschaftskalender

Der Schwangerschaftskalender informiert die werdende Mutter über die Entwicklung der Schwangerschaft und der Geburt des Kindes. Ebenfalls sorgt der Schwangerschaftskalender für eine individuelle Begleitung während der nächsten 40 Wochen. Der Schwangerschaftskalender zeigt die Entwicklung des Nachwuchses, sowie auch die Vorsorgeuntersuchungen und zeigt der werdenden Mutter auch andere wichtige Faktoren und Themen. Die individuelle Nutzung des Schwangerschaftskalender sorgt mit dem Eintragen des errechneten Geburtstermins sowie dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Auf Grund dieser Daten zeigt der Schwangerschaftskalender folgende Informationen für die werdende Mutter an.

Der Anfang einer langen Reise

In der 1. SSW hat die Schwangere ihre letzte Monatsblutung. In der 2. SSW des Schwangerschaftskalender reift bereits das Ei in den Eierstöcken. Am Ende der 2. Woche beginnt der Eisprung. Der Eisprung beginnt etwa 14 Tag nach dem letzten Tag der Periode. In dieser Zeit findet auch die Befruchtung statt. Wird das Ei befruchtet, beginnt es mit er Zellteilung. Rund sechs Tage nach der Befruchtung nistet sich das Ei in der Gebärmutter ein. Nun beginnt das Leben der Blastocyste. In der 4. Wochen beträgt der Durchmesser des Eis rund 0,2 Millimeter. Es ist nicht größer als ein Punkt. Es ist in der Gebärmutter eingenistet. Nun beginnt sich auch der Mutterkuchen zu bilden. Der Schwangerschaftskalender rät für die 5. Woche einen Schwangerschaftstest. Denn nun ist die Periode das erste Mal ausgeblieben. Ebenfalls ist nun Zeit für einen Ultraschall. Der Mediziner erkennt einen schwarzen Punkt – und gratuliert der Frau zur Schwangerschaft.

Woche 6 beginnt

Der Embryo misst in der 6. Woche bereits 4 Millimeter. Laut dem Schwangerschaftskalender bilden sich nun das innere Ohr, der Kiefer sowie die Mundöffnung. Ebenfalls entsteht die Bildung des Darmsystems. Auch bilden sich bereits die ersten Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse sowie Lunge oder Schilddrüse. Der Schwangerschaftskalender rät für diese Zeit einen Termin beim Gynäkologen zu vereinbaren. Ebenfalls empfiehlt der Schwangerschaftskalender das Ende von Alkohol, Nikotin und rät Koffein in Maßen. Bei der Untersuchung erkennt der Mediziner bereits die Nabelschnur. Bei vielen Ultraschallgeräten ist bereits der Herzschlag zu erkennen. In der 7. Woche ist der Embryo bereits 8 Millimeter groß. Für die Mutter bedeutet dies: Mutter-Kind-Pass anlegen. Die Mutter sollte den Mutter-Kind-Pass ständig bei ihr tragen. Ebenfalls finden nun die ersten Blutuntersuchungen statt. Der Arzt testet die Schwangere auf Toxoplasmose sowie Röteln und untersucht sie auch auf HIV. In der 8. Woche des Schwangerschaftskalenders misst der Embryo bereits 14 Millimeter.

Es geht weiter

Der Embryo ist in der 9. Woche rund 22 Millimeter groß. Für die Mutter treten die typischen Beschwerden in Kraft. Die morgendliche Übelkeit, die den ganzen Tag anhält, oder auch merkwürdige Gelüste wie der vermehrte Harndrang sind keine Seltenheit. Der Schwangerschaftskalender errechnet bereits den Herzschlag des Embryos. Dessen Herz schlägt etwa 145 Mal in der Minute. In der 10. Woche ist der Embryo etwa 28 Millimeter groß. Nun hat er Zehen und Finger, hat Geschmacksnerven und eine Anlage für seine 20 Milchzähne. Das Geschlecht ist noch nicht zu erkennen, jedoch bilden sich bei Jungs die Hoden. Der Schwangerschaftskalender schlägt in der 10. Woche das Ultraschall-Screening sowie eine Nackenfaltmessung vor. In der 11. Woche beträgt die Größe etwa 3,5 Zentimeter. Nun sind die Augenlider erkennbar – alle Organe sind im Endeffekt bereits entwickelt. Sie beginnen jetzt mit dem Wachstum. Der Mediziner hat – laut dem Schwangerschaftskalender – nun die Möglichkeit, dass er den Geburtstermin kontrolliert oder auch korrigiert.

Der Schwangerschaftskalender und seine Hinweise auf Untersuchungen

Der Schwangerschaftskalender präsentiert in der 12. Woche eine Änderung. Nun heißt der Nachwuchs nicht mehr Embryo, sondern Fötus. Er misst etwa 6 Zentimeter und hat ein Gewicht von 28 Gramm. Für die Mutter bedeutet dies aber noch keine große Veränderung. Vor allem beim Gewicht sollte bislang noch keine große Schwankung zu sehen sein. Jedoch nimmt die Form der Brust zu – der erste Schwangerschafts-BH könnte in dieser Woche gekauft werden. In der 13. Woche hat der Fötus eine Größe von etwa 4,8 Zentimeter. Er beginnt auch damit, dass er am Daumen lutscht. In guter Position ist bereits das Geschlecht des Kindes zu erkennen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch die Gewichtszunahme der Mutter. Pro Woche handelt es sich um etwa 200 bis 250 Gramm. Der Fötus hat in der 14. Woche eine Größe von etwa 5,6 Zentimeter und ein Gewicht von 23 Gramm. Die Mutter hat hingegen etwa 500 Gramm zugenommen. Der Schwangerschaftskalender präsentiert in der 15. Woche einen etwa 10 Zentimeter großen Fötus mit 40 Gramm. Er kann bereits die Faust ballen und die Arme bewegen. In der 16. Woche liegt die Größe bereits bei 7,5 Zentimeter. Die Mutter hat bislang einen Kilogramm zugenommen. In dieser Woche ist eine Fruchtwasserpunktion möglich. Diese empfiehlt sich – laut Schwangerschaftskalender – für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. In der 17. Woche ist der Fötus etwa 9 Zentimeter groß. Eine Woche später, und zwar in der 18. Woche, misst der Fötus 14 Zentimeter. Zudem sind während der Ultraschalluntersuchung das erste Mal Knochenkerne zu sehen. In der 19. Woche hat die Frau etwa 1.500 Gramm zugenommen – die ersten typischen Schwangerschaftsanzeichen haben nachgelassen.

Die ersten 20 Wochen

Halbzeit. In der 20. Woche hat das Kind etwa 300 Gramm bei 16 Zentimeter. Der Haarwuchs setzt ein und die Haut wird dicker. Ebenfalls ist das Geschlecht nun endgültig sichtbar und der Herzschlag zu hören. Des Weiteren spürt die werdende Mutter erstmals Bewegungen des Kindes im Bauch. Ab nun empfiehlt der Schwangerschaftskalender ein Organ-Screening. In den nächsten Wochen beginnt das Kind weiter zu wachsen. So wiegt es in der 23. Woche rund 550 Gramm und verfügt bereits über Augenbrauen. In der 24. Woche liegt die Größe bei rund 21 Zentimeter. Bei einer Frühgeburt hätte das Kind ab diesem Zeitpunkt die ersten richtigen Überlebenschancen. In der 25. Woche hat der Fötus eine Größe von 22 Zentimeter. Das Gewicht beträgt knapp 750 Gramm. Ab der 25. Woche sind die Geschlechtsorgane des Kindes komplett entwickelt. Das Kind wiegt in der 28. Woche bereits über einen Kilo – etwa 1150 Gramm. Die Größe liegt bei 25 Zentimeter. Die Frau hat – laut dem Schwangerschaftskalender – rund 3 Kilogramm bis 4,5 Kilogramm zugenommen. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Gewichtszunahme deutlich schneller ihren Lauf. In der 26. Woche hat das Kind, bei einer Frühgeburt, sehr gute Überlebenschancen. Ebenfalls beginnt die werdende Mutter mit den Geburtsvorbereitungen. Ab diesem Zeitpunkt ist es auch ratsam, dass sich die Schwangere Gedanken darüber macht, wo sie ihr Kind auf die Welt bringen möchte. In der 30. Woche schmeckt der Nachwuchs bereits, ist 27 Zentimeter groß und hat stattliche 1,5 Kilogramm. Nun steht das dritte Ultraschall-Screening an. In der 32. Woche beginnt laut dem Schwangerschaftskalender nun der offizielle Mutterschutz. Nun sind es nur noch acht Wochen bis zum errechneten Geburtstermin.

Das Finale

Die Reifung ist in der 38. Woche abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man von keiner Frühgeburt mehr. Ab diesem Zeitpunkt finden die Vorsorge-Untersuchungen alle 14 Tage statt. In der 34. Woche beträgt die Größe etwa 36 Zentimeter – das Gewicht liegt etwa bei 3 Kilogramm. In der 40. Woche angelangt, steht im Schwangerschaftskalender: Geburt. Seien Sie bereit!